Mittwoch, 4. Mai 2011

Bildungsreisen 2.0

Dass die Tourismus- und Reisebranche eine jener Branchen ist, die ständigen Veränderungen und kurzfristigen Entwicklungen unterworfen ist, ist keine neue Geschichte. Nichts desto trotz kann man bei näherer Betrachtung und Analyse feststellen, dass es auch im Tourismus einige langfristige Entwicklungen gibt, die man als Unternehmer bzw. Branchenvertreter beachten muss. Die wohl wichtigste und bedeutendste Entwicklung der letzten Jahre war jene weg vom mehrwöchigen Familienurlaub hin zu mehreren flexiblen Kurzurlauben. Kaum jemand plant heutzutage eine Reise an einen Ort und bleibt dort für mehr als zwei Wochen. Durch günstige Flugpreise und neue Möglichkeiten Rundreisen zu organisieren, fragen viele Touristen verstärkt Kurztrips oder spezielle Rundreiseangebote an. Ein weiterer Trend, der noch jünger ist, ist jener rund um Bildungsreisen. Waren Bildungsreisen in den vergangenen 10 Jahren eher unbeliebt, erleben sie dieser Tage ein richtiges Revival.

Hauptsächlich verantwortlich für dieses Neuaufleben von Bildungsreisen ist ein bestimmter Reisetyp, nämlich die Sprachreise. Jahr für Jahr wurden Sprachreisen in Europa bekannter und beliebter. Waren es anfangs nur wenige Destinationen in England und Frankreich, zu denen hin eine Sprachreise überhaupt möglich war, sind es heute viele Reiseziele auf der ganzen Welt. Mit der Ausweitung an Destinationen hat sich auch das Spektrum an verschiedenen Sprachreisen erheblich erweitert. So existieren heute für unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen eigene Angebote für Sprachreisen. Die wohl bekanntesten Beispiele sind Sprachreisen für Studenten und Sprachreisen für Schüler.

Für den Sommer 2011 sind Prognosen zu Folge Sprachreisen nach Malta hoch im Kurs. Die Mittelmeerinsel südlich von Sizilien lockt mit preiswerten und zugleich hoch attraktiv Angeboten für Sprachreisen vor allem Schüler und Studenten. Eine klassische Sprachreise nach Malta dauert 10 oder 14 Tage. Während der Dauer des Aufenthalts kann man entweder bei Gasteltern oder aber in eigenen Residenzen unterkommen, die von der Sprachschule zur Verfügung gestellt werden. Sprachreisen nach Malta werden gerne auch mit einem Badeurlaub kombiniert. So steht an den Vormittagen meist die Absolvierung des Sprachkurses auf dem Programm, wohingegen man am Nachmittag die freie Zeit am Strand verbringen kann.